Abbruch – Aus dem Keller…CD

Deutschpunk ohne Wut, Energie und Aggression. Dazu Texte die zwischen Bahnhofsvorplatz-Trinkerromantik und Sozialkritik pendeln. Wirklich gut klingt anders.
Um ehrlich zu sein, ich will mich eigentlich nicht immer wiederholen. Aber bei dem neuen Album von Abbruch aus Berlin könnte ich mittels zu Guttenbergischen Tastaturbefehlen (Strg+C und Strg+V) das Review zu ihrem Debüt-Album hier reinkopieren und alles wäre gesagt. Abruch klingen immer noch zahm und langweilig. Die Lieder sind stellenweise immer noch extrem lang – zum Teil über fünf Minuten. Das ganze Album geht über eine Stunde, bei Abbbruch ist das eine gefühlte Ewigkeit. Dazu wird gejammert über Liebesleid im Speziellen und die schlechte Welt an sich. Manchmal werden auch einfach nur pathosgetränkte Trinksprüche fürs Punkerpoesie-Album aneinandergereiht. Gut klingt das nicht. Eher im Gegenteil. Nach dem Hören dieses Albums wird verständlich, warum Deutschpunk für Manche wie ein Schimpfwort klingt.

ABBRUCH – Kellerlied

ABBRUCH – Das Gefühl

ABBRUCH – Bierlied

Ich frage mich ernsthaft, wer solch eine Platte noch braucht, von den engen Freunden der Band einmal abgesehen. Irgendeinen „Markt“, also Käufer, muss es für Abbruch ja geben, denn sonst würde Puke Music nicht schon das zweite Album der Band veröffentlichen.

Vielleicht liegt es an meinem Alter und als Teenager hätte ich die abgefeiert. Aber ich bin nun einmal ein alter Sack jenseits der Dreisig, der mit diesem Deutschpunk einfach nicht mehr zu begeistern ist. Sorry Jungs, nehmt es nicht persönlich, aber das hier ist echt nichts.

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Written by Falk Fatal

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