HUDSON FALCONS – Dancing Underneath the Moonlight CD/LP

In Deutschland immer noch relativ unbekannt, haben die Hudson Falcons vor ein paar Jahren mit „La Famiglia“ eines meiner absoluten Lieblingsalben rausgehauen. Jetzt erscheint hierzulande ihr neues Album „Dancing Underneath the Moonlight“. Der Bekanntheitsgrad dürfte damit deutlich steigen.

Es ist gar nicht so einfach die Musik der Hudson Falcons mit wenigen Worten zu beschreiben oder gar in eine Schublade zu stecken. Klar, sie spielen Punk – aber halt nur im weitesten Sinne. Punk-Puristen werden die Falcons aus New Jersey zu rockig sein. Und auch die Ausflüge in den Country oder Mexicana, den die Band manchmal unternimmt, macht nicht jeder mit. Nicht anders verhält es sich auf „Dancing Underneath The Moonlight“, dem neuen Album der Hudson Falcons. Die Band um Frontmann Mark Linskey deckt wieder eine große Bandbreite ab. Neben eher rockigen Songs, die eine gewisse Nähe zu Bruce Springsteen oder dessen Epigonen Gaslight Anthem nicht verhehlen können, Country- und Southern Rock Nummern, die an Steve Earl erinnern, überraschen die Hudson Falcons mit „Avenue B“, das an Hotel California von den Eagles erinnert oder „Long live the King“, das ein wenig nach „Don’t Let Me Be Misunderstood“ von Santa Esmeralda klingt.

Fixpunkt und unverkennbares Markenzeichen der Band ist Mark Linkseys Reibeisenstimme, die den Songs neben aller rauen Direktheit immer auch eine leicht melancholische Note verleiht. Auf „Dancing Underneath the Moonlight“ zeigen die Hudson Falcons, dass sie auch nach mehr zehn Jahren unermüdlichem Tourens und über 1.200 Konzerten nicht von ihrem Biss verloren haben. Eine tolle Band, die mit diesem Album hoffentlich die Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient.

Derzeit sind die Hudson Falcons auf Europatour. Schaut sich euch an, wenn sie in eurer Nähe sind:

17.05. Graz – Music House (A)
18.05. Székesfehérvár – Westzeit Club (HU)
20.05. Purgstall – Down Under (A) (with Born To Lose, Pipes & Pints)
21.05. Krakow – Imbir (PL)
22.05. Oswiecim – B-Azyl Club (PL)
24.05. Würzburg – Immerhin (GER)
26.05. Chemnitz – Subway To Peter (GER)
27.05. Bocholt – Keller (GER)
28.05. Münster – Green Hell Yardsale (GER) (early show)
28.05. Essen – Panic Room (GER)
29.05. Nürnberg – Pgnitz Bühne (GER)
30.05. Dülmen – Gekko (GER) (acoustic show)
31.05. Minden – Hamburger Hof (GER)
01.06. Kiel – Schaubude (GER)
02.06. Helsingborg – Bara Rock (SWE)
03.06. Tranas – Babar (SWE)
04.06. Göteborg – Showdown (SWE)
05.06. Stockholm – Snövit (SWE)
07.06. Oberhausen – Fanprojekt (GER) (acoustic show)
08.06  Duisburg – Punkeria Ruhrort (GER)
09.06. Köln – Sonic Ballroom (GER) (with Born To Lose)
10.06. Dülmen – Neue Spinnerei (GER) (with Born To Lose)
11.06. Berlin – Wild At Heart (GER)

„Dancing Underneath the Moonlight“ ist bei I Hate People Records erschienen.

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Written by Falk Fatal

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