HDQ – Lost in Translation CD/LP

hdqLeatherface-Gitarrist Dickie Hammond kehrt zu seinen Wurzeln zurück und veröffentlicht nach 23 Jahren mit seiner alten Band HDQ ein neues Album. Und das kann was!

Heutzutage wird ja nahezu alles, was in den 80ern stattfand als Kult verkauft und von dem unsäglichen Oliver Geißen wegmoderiert. Ursprünglich bedeutete Kult ja mal Götterverehrung.  Davon ist der Scheiss bei Oliver Geißen natürlich weit weg. Da werden keine Götter präsentiert, sondern meist nur abgehalfterte Showstars. Und auch HDQ sind keine Götter, auch die Plattenfirma von einer Kultband spricht.

Aber gut: ein bisschen Trommelwirbel muss heutzutage schon sein, um Platten zu verkaufen. Und darf in diesem Falle auch sein, denn bei HDQ handelt es sich um alles andere als abgehalfterte Showstars, sondern quasi um die Vorgängerbands von Doctor Bison und Leatherface. Und wenn man weiß, dass Dickie Hammond hier die Gitarrensaiten anschlägt, dann weiß man einfach, dass es nicht schlecht sein kann.

So auch bei HDQ, die sich nach 23 Jahren Pause mit einem neuen Album zurück melden. Und dass ist klasse. Perfekter, rauer Emopunk, wie ihn eben Leatherface, Samiam, Jawbreaker oder Hüsker Dü Ende der achtziger, Anfang der neunziger Jahre spielten und das Genre prägten. Die perfekte Mischung aus Melancholie und Melodie, aber immer für einen Arschtritt gut. Tolle Scheibe!!! Die Band ist im November in Deutschland auf Tour. Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen!

14.11. Essen, Panic Room

15.11. Köln, Sonic Ballroom

17.11. Hamburg, Hafenklang

19.11. Frankfurt, Elfer

20.11. Berlin, Wild at Heart

22.11. Regensburg. Alte Mälzerei

23.11. Mannheim, The Suite

Erschienen bei Rookie Records

Written by Falk Fatal

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