INTERVIEW MIT THE RAZORBLADES: „Anders als der Rest der Welt zu sein, ist meine Philosophie“

rz_Pressefoto-2aThe Razorblades sind derzeit die beste Surfband Europas. Ihr neues Album „Snapshots from the Underground“ unterstreicht das eindrucksvoll. Warum das so ist und warum Surf nicht gleichbedeutend mit Beach Boys-Musik ist, erklärt Bandleader Rob Razorblade im Interview.

Für viele, mich eingeschlossen, sind The Razorblades die derzeit beste Surfband Europas. Das untermauern die Wiesbadener auch auf ihrem neuen Album “Snapshots from the Underground”. Auf diesem gehen den Weg, den sie mit ihrem vorherigen Album “Gimme Some Noise”  eingeschlagen haben, unbeirrt weiter. Und der führt selten an Palmenstränden und Monsterbrandungen vorbei, sondern macht halt in dunklen Spelunken mit Bier überfluteten Bühnen, abgewrackten Backstageräumen und schlaflosen Nächten. Musikalisch äußert sich dieser Roadtrip in weniger Purismus, weniger Vintage und mehr Vielfalt. Statt Dick-Dale-Gedächtnis-Gitarre gibt es Gitarrenlärm, der Dinosaur Jr. alle Ehre macht, statt Ventures-Fahrstuhlmusik gibt es The-Cure-Reminizensen, statt Beach-Boys-Harmonie-Gesang wird sich ins Radio geshoutet und Rob Razorblades treibende Surfgitarre atmet plötzlich den Bubblegum-Spirit der Ramones. Dass ist einfach ganz große Klasse, wie The Razorblades auf “Snaphots from the Underground” den Surf mit einer riesen Twangwelle ins 21. Jahrhundert branden lassen. Das ist mit Abstand das beste Surfalbum, dass in den vergangenen Jahren veröffentlicht worden ist. Ich bin begeistert! Also allerhöchste Zeit, Rob Razorblade aka Martin Schmidt einige Fragen zu “Snapshots from the Underground” und The Razorblades zu stellen. Here we go!

Martin, euer neues Album „Snapshots from the Underground“ ist nun schon ein Weilchen erhältlich. Bist Du mit den bisherigen Reaktionen zufrieden?

Platte des Monats im Dynamite, Features in guitar, Slam, Soundcheck und viele nette Worte von Kollegen und Fans waren schon schön. Bei den Konzerten kommen die neuen Songs auch sehr gut an. Ich bin also schon recht zufrieden, obwohl der eine oder andere Kritiker auch sehr negativ geurteilt hat. Aber das gehört zum Geschäft und ist auch schon echten Größen passiert…lies dir mal Led Zeppelin-Kritiken aus den Siebzigern durch.


Auf mich wirkt es, als hättet ihr euch auf dem neuen Album noch mehr anderen Einflüssen geöffnet als auf den vergangenen Alben. Wolltet ihr euch mit dem Album noch weiter vom traditionellen Surf entfernen?

Ich treffe solche musikalischen Entscheidungen selten bewusst. Allerdings ist mir mittlerweile beim Musikmachen das Wichtigste, meine eigene, ganz persönliche Musik zu machen und nicht mehr irgendwelchen Surfklischees oder Szeneregeln zu entsprechen. Den einen oder anderen Song von „Snapshots From The Underground“ hätten wir am Anfang der Razorblades-Geschichte sicherlich nicht gemacht. In den vergangenen Jahren hab ich durch das viele Touren sehr viel unterschiedliche Musik gehört und gesehen und so war es irgendwie logisch, mehr Punkrock, Rockabilly, Ska und Reggae in die Musik zu integrieren, ohne die Surf-Roots aus den Augen zu verlieren. Ich sehe mittlerweile den Leadgitarrensound als meine Stimme an, die alles zusammenhält und der Rest kann variiert werden. Groove, Akkorde, Rhythmussounds, Basslicks kommen dann auch mal ganz woanders her. Ich finde, das hält die Sache spannend und macht uns vielleicht auch für Leute interessant, die klassischen Surf eher langweilig finden…so mancher Psychobilly, Rocker, Skinhead oder Punk kam nach dem Konzert an und sagte, dass er sowas nicht erwartet hätte und es ihm gut gefallen hat. Mission erfüllt würde ich sagen…

Ich weiß nicht, ob es an den Songtiteln liegt oder an dem relativ hohen Tempo des Albums, aber mich hat es ein wenig an die Ramones erinnert. Waren die ein Einfluss für das neue Album?

Ich mag die Ramones sehr gerne. Der Song „Punk Rock Summer“ entstand, nachdem ich mal wieder „On The Road With The Ramones“ gelesen und den kompletten Backkatalog der Band wieder entdeckt habe. Ich finde auch deren Attitüde gut: Positive, schnelle, kurze Songs mit ironischen Texten und Titeln. Wir haben vielleicht ein paar mehr schnelle Gitarrenlicks im Sound…Auch die Liveperformance mit wenig Pausen und viel Energie hat durch aus einiges gemeinsam…

rz_Pressefoto-1Ihr habt euer Album “Snapshots From The Underground” genannt. Schaut man sich die Bilder in eurem Booklet an, sieht das gar nicht so sehr nach Underground aus. Was bedeutet Underground für euch?

Underground heißt für mich erstmal, sich in der Subkultur zu bewegen, das heißt Musik fernab des Mainstreams zu machen und sich auf bestimmte Einflüsse zu beziehen, die auch viel mit der allgemeinen Einstellung zum Leben zu tun haben. Etwas „anders zu sein als der Rest der Welt“ ist eine Philosophie, die ich schon seit meiner Jugend vertrete und ich habe immer Musiker und Künstler bewundert, die ihr Ding machen, auch wenn sie damit nicht sehr erfolgreich sind.

Underground heißt für mich aber auch, sich in einem System aus Clubs, Labels, Zeitschriften und Personen zu bewegen, denen es vorrangig nicht um den großen finanziellen Gewinn geht, sondern die Freude an cooler, origineller Musik und den damit verbundenen Leuten haben. Ich find es einfach toll, wenn jemand aus Überzeugung Konzerte veranstaltet, Artikel schreibt, Blogs betreibt usw. ohne sich ständig zu fragen, wie der Stundenlohn aussieht. Das ist eine nette Abwechslung von unserer total dem Markt gehorchenden Gesellschaft.

Was die Bilder angeht, kann der Underground mal so oder so aussehen: Mal schläft man im Etagenbett von der Frontseite des Covers, mal auf dem Wohnzimmerboden und manchmal in einem Hotel, das aussieht wie das vom Fotoshooting. Letzteres kommt leider nur selten vor.

Ist das ein bewusstes Verharren in der Nische oder ein zwangsweises Nischendasein, da Surf wahrscheinlich nie Mainstream werden wird?

Ich hätte nichts gegen den Riesen- Erfolg mit großen Hallen, Festivals, Nightliner, Management und Booking-Agentur, halte den aber nicht für sehr realistisch. Dass war auch nie der Grund, warum ich Musik gemacht habe. Ich kann seit über 20 Jahren von der Musik leben….mithilfe von Konzerten, GEMA, Unterricht und Journalismus. Mittlerweile wirft auch die Band einiges Geld ab…und das mit einer Musik, bei der viele am Anfang gesagt haben: Warum willst du sowas machen? Das finde ich dann schon ganz gut, aber größere Zuschauermengen und höhere Budgets für Touren und Aufnahmen würden die Sache natürlich einfacher und bequemer machen. Also eher zwangsweises Nischendasein, aber das hat eben auch den Vorteil des Besonderen.

Stichwort GEMA. Die hat im „Underground“ meist keinen guten Ruf, weil die Abgaben so hoch wären und sowieso nur Dieter Bohlen daran verdienen würde, weil der bürokratische Aufwand so groß wäre und selbst Veranstaltungen, auf denen nur GEMA-freie Musik gespielt wird, müssen aufwändig nachweisen, dass keine GEMA-Musik gelaufen ist. Was hältst Du den Kritikern entgegen?

Fangen wir mit Dieter Bohlen an…Der ist ordentliches GEMA-Mitglied, genau wie ich mittlerweile. Man muss also keinesfalls Megahits und Fußballstadien voller Fans haben, um diesen Status zu erlangen. Letztendlich sind die GEMA-Zahlungen an mich als Komponist der Razorblades-Songs das Geld, das ich mit der Band verdiene. Konzertgagen und Merch gehen für die Kosten und die Bezahlung meiner Mitmusiker drauf. Gäbe es also keine GEMA-Einnahmen, könnte ich die Band nur als reines Hobby betreiben.

Natürlich ist das GEMA-Verfahren bürokratisch, aber Musiknutzung ist nun mal ein komplexes Feld, das eine differenzierte Abrechnung nötig macht. Als Band an sein Geld für gespielte Konzerte zu kommen ist mittlerweile recht einfach. Songs anmelden, den Bogen fürs Konzert online ausfüllen, am Ende des Jahres kontrollieren, ob alle Veranstaltungen abgerechnet wurden und dann funktioniert das auch für kleinere Bands. Das ist ne Menge Arbeit, aber für mich lohnt sich die.

Was die andauernde Diskussion um die GEMA angeht, bin ich über das vorherrschende Stammtischniveau nach wie vor entsetzt. Viele unterzeichnen Petitionen im Internet oder klicken bei facebook auf Artikel voller plakativer Falschaussagen auf „Gefällt mir“, aber kaum einer macht sich die Mühe die Fakten mal nach zu prüfen. Viele der Behauptungen sind schlichtweg falsch, was man durch einfaches Lesen der GEMA-Webseite herausfinden könnte, wo Tarife und Bestimmungen klar dargestellt werden.

Ich denke, dass ist auch eine Grundsatzfrage. Wenn man es OK findet, Musik, Filme und alles andere kostenlos zu bekommen ohne an die finanzielle Situation der Künstler zu denken, ist die GEMA natürlich ganz schlimm…Wer sich mal genauer mit der Situation von Kreativen auseinandersetzt, wird allerdings schnell feststellen, dass diese Art Arbeit halt anders funktioniert als im Büro oder einer Firma. Man bekommt kein Geld dafür, dass man acht Stunden im Studio sitzt und komponiert, sondern muss immer viel Arbeit und Geld investieren und dann das Produkt (den Song, die CD, den Download) verkaufen. Und alle wegfallenden Einnahmen aus Plattenverkäufen, Gagen und Tantiemen mit T-Shirt-Verkäufen wettzumachen, ist auch kein realistisches Konzept.

Kurz gesagt: Ich wünsch mir da mehr Solidarität, sonst gibt’s eben irgendwann keinen Underground mehr…was ich recht traurig fände.

Bleiben wir noch kurz beim Underground. Das hört sich zwar toll an, kann aber auch ganz schön anstrengend sein. Wie lange wollt ihr das noch machen?

Auch dafür habe ich keinen Plan. Einfach solange es Spaß macht, mir neue Songs einfallen, ich Lust hab Konzerte zu spielen und Musiker finde, die das mit mir machen. Mein Plan ist wie Johnny Cash bis zum letzten Atemzug Musik zu machen…wie auch immer das dann aussieht. Was das Anstrengend-Sein vom Underground angeht, lernt man auch immer mehr dazu, wie man sich die Sache einfacher macht…und bucht zur Not auch mal selbst ein Hotel, ohne sich drüber aufzuregen.

Auf dem neuen Album gibt es gleich drei Songs mit Gesang nachdem eure vorherigen Platten meist instrumental waren. Warum der vermehrte Einsatz der Stimme? Gesang ist für Surfbands ja eher untypisch.

Ich hab in den vergangenen Jahren weniger Surf gehört und Gefallen an amerikanischem Punkrock a la Alkaline-Trio und Konsorten gefunden. Daher kommt der poppige Appeal mancher neuer Songs. Shouts und kurze Gesangsparts hatten wir auch schon auf den letzten vier Alben und diesmal wollte ich einfach auch ein paar Freunde unterbringen, mit den wir gespielt haben wie The Peacocks, Jancee Pornick Casino und Inez von My Favourite Mixtape.  Die Ideen kamen und es hat ne Menge Spaß gemacht…warum also nicht? Live ist es auch für das Publikum unterhaltsamer, wenn ab und zu eine Stimme und Text zu hören ist. Viele Leute finden ja Instrumentalmusik trotz berühmter Kollegen wie Beethoven, Miles Davis, Ennio Morricone oder Nigel Kennedy nach wie vor seltsam. Das ist also einerseits ein kleines kommerzielles Zugeständnis, macht uns andererseits selbst aber auch viel Spaß, da Gesang eben eine weitere Ausdrucksmöglichkeit ist.

Ist das eine Richtung, die ihr künftig stärker einschlagen wollt? Mehr Gesang?

In Maßen. Ich bin kein großer Sänger und denke daher, es bleibt bei Shouts, gesungenen Refrains und gelegentlichen Chören. Wenn es mich packt, mach ich vielleicht auch mal eine Nummer komplett mit Text…obwohl ich mich ungern in die Konkurrenz zu „richtigen“ Sängern begeben würde. Also drei bis vier Songs mit Vocals pro Album dürften auch für die Zukunft reichen, denke ich.

rz_Pressefoto-2Das neue Album hast Du wieder einmal in veränderter Besetzung aufgenommen. Woran liegt das, dass Du einen Bassisten- und Schlagzeugerverschleißt hast, wie andere ihre Hemden wechseln?

Hm, es liegt einerseits an meiner kompromisslosen Art Musik zu machen: ich habe eine recht klare Vorstellung von der Art der Musik und was man als Band machen sollte. Da kommt nicht jeder mit klar. Andererseits ist es für eine Band, die 12 Jahre existiert und 70 Shows im Jahr spielt, ohne großartig berühmt zu sein, auch normal, dass sich die Besetzung ändert. Ich hab mein Leben bisschen drauf abgestellt, in so einer Band zu spielen, aber das kann und will nicht jeder auf Dauer, also kommen und gehen die Musiker. Das geht aber auch bekannteren Acts so, schau dir mal Social Distortion oder Agent Orange an.

Im Moment ist es so, dass wir zu zweit sind: ich an der Gitarre und Ralph Razorblade an den Drums und die Bass-Position von zwei bis drei Leuten für die Touren ausgefüllt wird. Im Studio spiele ich den Bass  selbst ein. Auch nichts Besonderes, haben Lenny Kravitz, Keith Richards und viele andere auch schon gemacht.

Letztendlich ist es auch der Situation geschuldet, dass ich vom Musikmachen lebe und konstant auftreten will…denn nur dann kommt Geld rein. Ich finde es schön, wenn Bands echte Freundschaften sind und jahrelang zusammenbleiben, aber bei vielen Bekannten von mir heißt das oft eben wenige Konzerte im Jahr, Babypause usw. Das muss man dann auch so wollen…ich will das eher nicht J The Show must go on und die Ramones haben das ja auch so gemacht, um auf das Thema zurückzukommen…

Ihr habt vor drei Jahren im Mutterland des Surfs, in den USA gespielt. Wie war es? Welche Eindrücke hast Du mitgenommen?

Das war einerseits ziemlich cool: an den Orten zu spielen, wo die Musik herkommt und entstanden ist, auf dem Tourplan San Francisco, LA und Las Vegas stehen zu haben und durch ein Roadmovie-Panorama zu fahren, wie aus einem Klischee-Rock’n’Roll Film. Andererseits war es auch ziemlich ernüchternd, denn das Leben als Musiker ist in den USA sicherlich härter als hier. Die Bedingungen für Bands sind schlechter und die Konkurrenz viel größer…es gibt sehr viele Musiker dort, die supergut sind und trotzdem kämpfen müssen.

Die Distanzen machen es auch nicht gerade leicht…500 km oder mehr zur nächsten Show ist nichts Besonderes und zehn Stunden Wüstenpanorama auch nicht immer geil.

Ist die Surfszene in den USA grundsätzlich anders als in Deutschland? Größer, älter, jünger?

Die Surfszene in den USA ist deutlich älter und nicht so sehr mit dem Punkrock verbunden wie in Europa. Man hat viele Männer ab 50, die sehr aufmerksam zuhören und viel Merch kaufen, aber eher weniger tanzende, junge Leute, die während des Konzerts abgehen. Wir haben da aber auch unsere Witze per Ansagen gemacht und konnten auch viele Amis zum Aufstehen bewegen. Ich denke, wir machen das mal wieder, versuchen dann aber auch viel außerhalb der Surfszene zu spielen…dann könnte das noch besser werden.

Ihr spielt die Tage im Schlachthof Wiesbaden. Ist so ein Heimspiel nach Hunderten von Konzerten noch etwas Besonderes für euch?

Auf jeden Fall. Es ist immer was Besonderes, in der Heimat zu spielen, denn dann kommen Freunde, Kollegen, Gitarrenschüler und viele andere Menschen, mit denen man sich verbunden fühlt. Mit dem Schlachthof verbinden wir auch schöne Momente, wie den Videodreh zu „Punk!Punk!Rocker!“, den Auftritt bei Folklore 2009 und viele coole Shows in der Räucherkammer…kommt also alle vorbei!

Was kann der Zuschauer von dem Abend erwarten?

Eine energiegeladene Show von uns mit vielen Songs vom neuen Album, schicken Garage Punk-Support von den Swipes, eine coole Party danach und hoffentlich viele Freunde und Bekannte, die sich in der Räucherkammer treffen…wird wohl das letzte Mal dort sein!

Wie kamst Du eigentlich zum Surf? Dass ist ja nicht gerade die Musik mit der man reich und berühmt wird.

Ob man reich und berühmt, war mir schon mit 20 ziemlich egal – ich hätte natürlich nichts dagegen, aber Musik ist für mich einfach die wichtigste Sache im Leben, die ich machen MUSS, egal wie es finanziell aussieht.

Ich kam mit 18 in Kontakt mit Surf als ich im Vorprogramm der Fenton Weills gespielt habe, einer Band aus dem Kölner Raum, die eine Mischung aus Instrumentals, Sixties-Fernsehmelodien und Beatkram gemacht haben. Das hat mich inspiriert, sowas auch mit meiner damaligen Band zu versuchen. Ich hab dann aber 10 Jahre erstmal ganz andere Musik gemacht; Jazz, Blues und Rock, fand aber schon immer Instrumentals äußerst interessant. Es macht mir einfach Spaß, einen ganzen Song mit der Gitarre zu tragen und Stimmungen ohne Worte zu erzeugen. 2000 hab ich dann die US-Band Slacktone entdeckt. Das sind Ex- Mitstreiter von Dick Dale und Jon & The Nightriders. Das Album „Warning! Reverb Instrumentals“ hat mich völlig weggeblasen und ich hab mich dann immer tiefer in die Materie eingearbeitet…unzählige Platten gekauft, Leute kennengelernt, Bands interviewt, Songs geschrieben und dann irgendwann die Razorblades gegründet. Ich würde sagen, ich bin musikalisch angekommen und habe nach wie vor viel Spaß mit dem Genre und der Szene.

Was sind eure Pläne für die Zukunft?

Zum einen den Tourplan weiter gut gefüllt zu halten…35 Konzerte stehen bis zum Sommer an und im Herbst/ Winter machen wir nochmal ne Runde mit 30 bis 40 Shows. Dann hoffe ich, dass sich immer wieder neue Sachen ergeben: neue Länder zum Spielen (Polen, Tschechien und die Slowakei fehlen noch auf der Europa Liste), vielleicht ein paar Gäste für die nächste Platte oder Einsatzmöglichkeiten für unsere Musik in Film und Fernsehen.

Einige Songs für die nächste Platte stehen schon, für unser Label General Schallplatten gibt’s noch einen vagen Plan für einen Surfsampler mit allen Bands der deutschen Szene- genug zu tun also und der Spirit ist immer noch da…die Welt wird uns so schnell nicht los!

Vielen Dank für das Interview!

Für das Konzert am 29. März in der Räucherkammer des Schlachthofs verlosen wir 2×2 Eintrittskarten. Einfach eine E-Mail an trashrock@gmx.de mit dem Betreff „Razorblades“ schicken und mit ein wenig Glück zählt ihr zu den Gewinnern!

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Written by Falk Fatal

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