MARY’S KIDS – Crust Soup – The Singles Collection 2006 – 2013 CD/LP

maryskidsMary’s Kids aus Schweden begeistern mit einer Compilation, die alle 7”s der vergangenen sieben Jahre enthält.

Ich mag Mary’s Kids ja sehr. Meiner Meinung nach sind die Schwedinnen und Schweden eine der Bands, die leider etwas unter dem Aufmerksamkeitsradar der hiesigen Punkrockszene liegt. Woran das liegt, kann ich nur vermuten. Vielleicht, weil sich immer noch kein deutsches Label gefunden hat und die Platten von Mary’s Kids auch hierzulande veröffentlicht und dafür dick Promo macht. Was ein deutsches Label ausmachen kann, zeigen The Baboon Show. Die hatten zwar auch schon drei geile Alben in Schweden veröffentlicht, hierzulande war die Band aber nur Insidern bekannt. An der Musik kann es crustsoupjedenfalls nicht liegen, denn ist großartig. Seit Jahren veröffentlichen Mary’s Kids tolle 7”s und LPs.

Eine Zusammenstellung aller bisher veröffentlichter 7”s ist jüngst erschienen – wiedermal nur bei einem schwedischen und einem spanischen Label. Warum sich kein deutsches Label findet und die Platten der Band hierzulande veröffentlicht, verstehe ich wirklich nicht. Aber gut, manches muss auch nicht verstehen, kommen wir wieder lieber zurück zu “Crust Soup – The Singles Collection 2006 – 2013”. Das Album enthält alle in dieser Zeit erschienen 7”s der Band, was einige waren, und zwei unveröffentlichte Tracks. Musikalisch ist das bester 77er Punk, der mich immer ein wenig an The Avengers erinnert, was natürlich auch an Mary’s tollem Gesang erinnert. Wären die Songs 30 Jahre früher erschienen, hätten diese Songs auch bei Dangerhouse Records erscheinen können. Die Band hätte sich gut im Bandroster gemacht.

Unter den 15 Songs finden sich auch einige Coverversionen alter 77er-Bands, ein Ausfall oder schlechte Songs sind auch nicht zu finden, und so komme ich nicht umhin, allen, die auf klassischen 77er-Punk stehen und die Singles noch nicht ihr eigen nennen, sich diese tolle Zusammenstellung zu besorgen.

Crust Soup – The Singles Collection 2006 – 2013” ist bei Beluga Records und Ghost Highway Recordings erschienen

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Written by Falk Fatal

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