THE SEVERED LIMB – If you ain’t livin’ you’re a dead man CD/LP

severedlimbThe Severed Limb aus London veröffentlichen Ende Februar mit „If you ain’t livin’ you’re a dead man“ ihr zweites Album. Es ist großartig geworden!

Wow, was kommt denn da für eine geile Scheibe aus England angeschippert. Dass die gut sein wird, war mit ja schon klar, als ich las, dass “If you ain’t livin’ you’re a dead man” bei Damaged Goods erscheint, die gewöhnlich nur erstklassige Scheiben veröffentlichen, aaaaber das The Severed Limb so gut sind, damit hätte ich nicht gerechnet. Selten habe ich so ein abwechslungsreiches und vielfältiges und doch in sich stimmiges Rock’n’Roll-Album gehört wie “If you ain’t livin’ you’re a dead man”. Zehn Songs geben die Severend Limb hier zum Besten und darunter ist kein Ausfall zu finden.

sl_coverThe Severed Limb starteten 2008 in einem Pub in Süd-London, damals noch zu dritt und ohne Bassist dafür aber schon mit Waschbrett. So wurden die ersten Gehversuche unternommen. Mit dem Einstieg von Bassist Simon wurde der Sound um Garage-, Cumbia– und R&B-Elemente erweitert. Das Debütalbum “Kill you and bill you the price of the bullet” kam gut an und verschaffte den Severed Limb sogar Auftritte mit Imelda May in der Royal Albert Hall. Und nun liegt das zweite Album vor und das ist, wie schon gesagt, einfach klasse. Die musikalische Basis ist Rock’n’Roll gepaart mit einer gewissen Punk-Schnoddrigkeit. Doch dabei belässt es das Quartett nicht. Hinzukommen als wechselnde Zutaten R&B, BoogieWoogie, Country, Soul, Cajun, Rocksteady, Psychodelic, Cumbia und Calypso. Vor allem die karibischen Klänge wie Cajun, Calypso, Rocksteady oder Cumbia werden häufig verwendet. Zusammen genommen ergibt das zehn wunderbare Lieder, von denen keines wie das andere klingt. Diese musikalische Vielfalt habe ich bei Bands oder Künstlern mit Punkbezug das letzte Mal bei den Soloplatten von Joe Strummer gehört – dort allerdings verteilt auf mehrere Alben.

Alle, die eine gewisse musikalische Offenheit besitzen und nicht auf einen Stil fixiert sind, sollten hier unbedingt mal reinhören. Es lohnt sich!

“If you ain’t livin’ you’re a dead man” erscheint am 28. Februar 2015 bei Damaged Goods

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Written by Falk Fatal

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