THE MAHONES – The Hunger and the Fight Pt. 2 CD /// SMOKEY BASTARD – Back to the Drawing Room CD

Das Irish-Folk-Punk mehr zu bieten hat als Dropkick Murphys und Flogging Molly beweisen zwei neue Genre-Veröffentlichungen, von denen mir zumindest eine richtig gut gefällt.

THE MAHONES – The Hunger and the Fight Pt. 2 CD

The Mahones stammen aus Ontario in Kanada und haben sich in den vergangenen Jahren einen exzellenten Ruf in Nordamerika erspielt. Auf der anderen Seite des Atlantiks gelten sie neben Dropkick Murphys und Floggin’ Molly zu den bekanntesten Folkpunk-Bands. Doch auch diesseits des Atlantiks hat sich die Band mahonespt2einen guten Ruf erspielt. So heimste ihr vorletztes Album “Angels & Devils” in den einschlägigen Magazinen und Fanzines gute bis sehr gute Besprechungen ein und in den deutschen iTunes-Charts erreichte es die Top-Ten.

Ich habe die Band erst durch ihr letztjähriges Album “The Hunger & The Fight Pt. 1” kennengelernt, das mir sehr gut gefiel. Jetzt ist “The Hunger & The Fight Pt. 2” erschienen und das gefällt mir nicht minder gut.

Ging es in Pt. 1 inhaltlich vor allem Irland und den irischen Exodus nach Nordamerika, behandelt Pt.2 das irische Erbe in den USA. Das spiegelt sich auch in der Musik wieder. Klang Pt.1 traditioneller, ist Pt.2 hymnenhafter und hat mehr Punkrock zu bieten. Meine Lieblingssongs auf dem Album sind “Sea of Skeleton” und „The Irish Brigade (Fighting 69)“. Beide sind auf ihre Art großartige Irish-Folk-Punksongs. Auch die anderen können sich gut hören lassen und wer Irish-Folk-Punk mag, kommt an diesem Album sowieso nicht vorbei. Insgesamt also eine schöne Platte, auch wenn mir Pt. 1 etwas besser gefiel.

“The Hunger and the Fight Pt. 2” ist bei Wolverine Records erschienen

SMOKEY BASTARD – Back to the Drawing Room CD

Smokey Bastard kommen aus Reading und “Back to the Drawing Room” ist ihr drittes Album. Mir waren die Celtic-Punks zuvor jedoch kein Begriff und nach Hören smokeybastarddes vorliegenden Albums muss ich sagen: zum Glück. Mich nervt die Band schon nach wenigen Songs ungemein, sodass ich wirklich hart mit mir kämpfen muss, das Album bis zum Ende zu hören. Was mich an Smokey Bastard stört? Was mich bei vielen Bands stört: Metallgitarre und Doublebass. Klar, es werden keine ausufernden Metalsolos gespielt, aber der Gitarrist klingt, als hätte er ein Faible dafür und versucht es irgendwie anders bei Smokey Bastard auszuleben. Und eine Doublebass ist einfach das Schlimmste, was ein Schlagzeuger seinem Drumkit antun kann. Dass die Band des Weiteren versucht, Melodycore mit Irish-Folk zu kreuzen, macht es nicht besser. Bezeichnend, dass der mit Anstand beste Song auf “Back to the Drawing Room” “South Australia” ist – ein A-Capella-Lied. Absolut nicht meins. Sorry.

“Back to the Drawing Room” ist bei Bomber Music erschienen

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Written by Falk Fatal

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